Schweiz: Weckruf gegen Kürzung von Entwicklungsgeldern unterzeichnen

Andreas Stämpfli, Geschäftsleiter von Connexio – Netzwerk für Mission und Diakonie der Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz-Frankreich, ruft dazu auf, den Weckruf an das Schweizer Parlament wegen der mögliche Kürzungen von Geldern für die Entwicklungsarbeit zu unterzeichnen. So schreibt er in einem Informationsmail:

Am 22. März hat die Finanzkommission des Nationalrats beschlossen, die öffentlichen Entwicklungsgelder auf 0.4% des Bruttonationaleinkommens zu kürzen. Mindestens ein Viertel der langfristig angelegten Schweizer Entwicklungszusammenarbeit (EZA) müsste damit gestrichen werden, erfolgreiche Aufbauarbeit würde zunichte gemacht. Der Bundesrat hatte noch im Herbst 2015 zum wiederholten Mal versichert, auch die Schweiz wolle den international angestrebten Wert von 0.7% erreichen.

Auch für Connexio hätte ein solcher Beschluss Folgen. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit der Schweizerischen Eidgenossenschaft (DEZA) unterstützt Projekte von Connexio mit jährlich rund 180‘000 Franken. Diese Gelder würden mit Sicherheit gekürzt.

 Mehr als 45 Schweizer Entwicklungs-, Menschenrechts- und Umweltorganisationen – unter ihnen auch Connexio – mobilisieren für eine weltoffene und solidarische Schweiz, damit diese 0.7% des Nationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit einsetze. In den kommenden Wochen entscheiden die Parlamentarierinnen und Parlamentarier über die Zukunft der SchweizerEntwicklungszusammenarbeit. Helfen Sie mit, den Kahlschlag zu verhindern und unterzeichnen Sie den Weckruf ans Parlament.

Hinter dieser Aktion stehen viele christliche Hilfswerke, interantionale Organiationen und eine ganze Reihe von prominenten Schweizerinnen und Schweizer.

Unterzeichnen des Weckrufs sowie weitere Informationen dazu findet man unter: www.weckruf-armut.ch

Quelle: Connexio, Copyright Logo: Weckruf gegen Hunger und Armut, c/o Alliance Sud

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