Erdbeben-Hilfe für Ecuador wird ausgeweitet

Nach dem verheerenden Erdbeben in Ecuador weitet das christliche Werk Geschenke der Hoffnung und seine Partnerorganisation Samaritan’s Purse die Hilfsmaßnahmen aus. Seit Mittwoch sollen es insgesamt drei Hilfsflüge in die Krisenregion geben. In einem ersten Schritt wird eine mobile Krankenstation mit 30 medizinischen Fachkräften in das Land gebracht. Damit könnten pro Tag 100 Patienten in der Notaufnahme behandelt werden; es gibt 20 Patientenbetten sowie ein Labor und eine Apotheke. Mit weiteren Flügen können jeweils bis zu 40 Tonnen an Hilfsgütern in das Erdbebengebiet geliefert werden. Darüber hinaus sollen mit dem bereits vorhandenen Personal im Land 50.000 Personen mit sauberem Trinkwasser versorgt und 5.000 Familien mit den wichtigsten Utensilien wie Decken, Zeltplanen für Notunterkünfte, etc. ausgestattet werden. Bei den Hilfsmaßnahmen wolle man auch mit Kirchengemeinden im Land zusammenarbeiten. Durch die weltweite Geschenkaktion „Operation Christmas Child“ (im deutschsprachigen Raum: „Weihnachten im Schuhkarton“) verfüge man bereits über ein großes Netzwerk.

Unvorstellbares Leid

„Das Erdbeben und hunderte Nachbeben haben unvorstellbares Leid über das Land gebracht“, sagte der Geschäftsführer von Geschenke der Hoffnung, Bernd Gülker. „Unser Anliegen ist es, den Betroffenen so schnell wie möglich zu helfen. Dazu gehört die materielle Unterstützung, aber auch der seelische und geistliche Beistand – schließlich sind viele Menschen nach solch einem Ereignis traumatisiert.“ Die Zahl der Todesopfer stieg unterdessen auf über 500, mehr als 4.500 Personen wurden verletzt, zahlreiche werden noch vermisst. Der Präsident des Landes sprach von der schlimmsten Katastrophe seit fast sieben Jahrzehnten. Gülker rief dazu auf, für die Betroffenen und die Hilfskräfte zu beten. Zudem sei man auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Quelle: ots/Presseportal, Copyright Logo: Geschenke der Hoffnung

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