Flucht, Krieg und Verfolgung – Bibel TV widmet sich dem Thema in vier Filmen und einer Doku

Marilyn Birchfield (Geraldine Fitzgerald, l.) mit dem Pfandleiher Sol Nazerman (Rod Steiger)
Marilyn Birchfield (Geraldine Fitzgerald, l.) mit dem Pfandleiher Sol Nazerman (Rod Steiger)

Vier historische Geschichten und eine aktuelle Doku erzählen die Schicksale von Menschen, die aufgrund ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder ihrer Überzeugung unterdrückt, verfolgt, versklavt und vertrieben wurden. Zuletzt blieb ihnen nur die Flucht – und die Hoffnung, sich von dieser Fessel befreien zu können.

The Savior

Sa., 06.02.2016, 20:15 Uhr – Spielfilm, Israel/ Bulgarien, 2013

Mit Shredy Jabarin, Yussuf Abu-Warda, Mohammad Bakri, Ghassan Mashini

Das Leben Jesu wurde oft erzählt und verfilmt. Diese Darstellung seiner Geschichte ist jedoch anders: Sie wurde erstmals von Menschen produziert und in Szene gesetzt, die in der Heimat Jesu zuhause sind. Die für uns ungewöhnliche Perspektive ermöglicht eine authentische Annäherung an das Leben des Messias – von der Geburt und Flucht nach Ägypten bis zur qualvollen Hinrichtung, seiner Auferstehung und Himmelfahrt.

Der Pfandleiher

Sa., 06.02., 22:30 Uhr – Spielfilm, USA, 1964

Mit Rod Steiger als Sol Nazerman, Geraldine Fitzgerald u.a.

Regie: Sidney Lumet

Der jüdische Professor Sol Nazerman überlebt als einziger seiner Familie den Holocaust. Er flieht nach New York, wo er im Ghetto von Spanish Harlem eine Pfandleihe eröffnet. Sol leidet jedoch unter den KZ-Erinnerungen und seinen eigenen Schuldgefühlen. Als Konsequenz beginnt er, sich zu verhärten und gegenüber den Menschen zu verschließen. Rod Steigers aufrüttelnde Darstellung des Pfandleihers zeigt eindringlich die Traumatisierung der Holocaust-Überlebenden. Steiger wurde mit einer Oscar-Nominierung und zahlreichen Preisen wie dem Silbernen Bären und dem britischen BAFTA Film Award ausgezeichnet.

Freiheit

Sa., 13.02., 20:15 Uhr und So., 14.02., 15:00 Uhr – Spielfilm, USA, 2014

Geschichte über die Entstehung des weltbekannten Kirchenliedes „Amazing Grace“

Mit Oscar-Preisträger Cuba Gooding Jr., William Sadler, Bernhard Forcher

Regie: Peter Cousens

Der Sklave Samuel Woodward flieht 1856 mit seiner Familie vor einem Sklavenjäger und versucht, die kanadische Grenze zu erreichen. Seine Mutter erzählt auf der Flucht die Geschichte seines Urgroßvaters, der 100 Jahre vorher auf einem Sklavenschiff nach Amerika gekommen war. Trotz seiner schlimmen Situation half der Woodward-Vorfahre dem Schiffskapitän John Newton, zum Glauben seiner Kindheit zurückzufinden. Dankbar dichtete Newton die Zeilen zu dem berühmten Lied „Amazing Grace“. Das Lied tröstet die Familie Woodward auf der Flucht – und ist bis heute ein Schatz der Christenheit.

Alone not yet alone

Sa., 20.02., 20:15 Uhr – Spielfilm, USA, 2013

Mit Jenn Gotzon, Kelly Greyson, Clay Walker, Hayley Lovitt

Regie: George D. Escobar, Ray Bengston

1755 werden die englischen Kolonien von einem ausweglosen Krieg zermürbt. Ohne Rücksicht auf die dortigen Siedler kämpfen europäischen Großmächte um das fruchtbare Land Ohios. Aber auch eingeborene Stämme überfallen immer wieder Farmen und nehmen Siedler als Geiseln – so wie die Schwestern Barbara und Regina. In der Hand der Indianer finden sie Trost in einem Kirchenlied ihrer Kindheit, „Alone Yet Not Alone“. Es hilft ihnen, weiterhin auf Gott zu vertrauen. Doch dann werden sie auch noch getrennt. Trotz Todesgefahr wagt Barbara einen Fluchtversuch … Der Film basiert auf der Lebensgeschichte von Barbara und Regina Leininger.

Tagebuch einer Flucht

So., 28.02., 22:00 Uhr – Dokumentation

Der syrische Kameramann Abulmajid Raslan filmt seine eigene Flucht vor dem Krieg aus seinem Heimatland. Die Aufnahmen zeigen den Alltag der Flüchtlinge, die gefährliche Überfahrt in einem Schlepperboot, das tagelange Warten oder das Schlafen im Freien.

Quelle: ots/Presseportal, Coypright Bild: BibelTV

 

 

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