Kirchliche Sendungen auf ARD
München (ots) - Samstag, 4. Juli
2009 um 22.20 Uhr: Wort zum Sonntag
Sonntag, 5. Juli 2009 um 17.30 Uhr: Gott und die Welt
Samstag, 4. Juli
2009 um 22.20 Uhr
"Was habe ich bloß getan? Warum gerade ich? Wofür
werde ich bestraft?" Immer wieder begegnet Pfarrer Michael Broch
Menschen, die sich Fragen stellen wie diesen. Bei ihnen spürt er oft
eine große Angst. Eine Angst vor Gott. Er hält die Angst vor Gott für
eine der schlimmsten aller Ängste. Diesen Ängsten im Geiste Jesu zu
begegnen, ist Thema seines Wort zum Sonntag.
Sonntag, 5. Juli 2009, um 17.30 Uhr
Es ist ein Leben auf der Überholspur, das Rudolf Wötzel als
Investmentbanker bei Lehman Brothers einst führte. In der Finanzwelt
herrscht Goldrauschstimmung. In Spitzenzeiten verdient Rudolf Wötzel
bis zu einer Million Euro im Jahr. Doch es ist ein Killerjob, bei dem
nur der voran kommt, der ausschließlich die Karriere im Blick hat:
Bis zu 20 Stunden am Tag, 15 Flugreisen pro Woche und ein
Milliarden-Deal nach dem anderen.
Emotionen sind nicht gefragt, längere Beziehungen oder gar Familienplanung ein Hindernis. Auf dem Zenit seiner Karriere packen Rudolf Wötzel Skrupel - eine Sinnkrise?! Er kommt sich vor wie jemand, der seine Seele verkauft hat und will nur noch raus. Für seine Kollegen überraschend hängt er im Frühjahr 2007 seinen hoch dotierten Job an den Nagel und beginnt eine Pilgerfahrt über die Alpen - von Ost nach Südwest, von München bis Nizza - ein spektakulärer Weg zur Selbstfindung.
Eine Reise, von der er nicht weiß, wohin sie ihn führen wird. Er lernt unterwegs, sich an kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen: Gelenke, die irgendwann nicht mehr weh tun, der Wind, der ihm ins Gesicht bläst und ein warmer Schlafsaal, den sich der Investmentbanker mit zehn anderen Wanderern teilen muss. Am Ende steht für Rudolf Wötzel fest, zurück in die Bankenwelt wird er nie wieder gehen.
Obwohl er inzwischen durch die Lehman-Pleite einen Großteil seiner Rücklagen verloren hat, kann er den Verlockungen der Headhunter widerstehen. Zurückgezogen in den Schweizer Bergen muss er lernen, seinem Leben einen neuen Sinn zu geben. Es beginnt sein Absturz ins Leben. Ein Adrenalin-Junkie, der versucht, vom Hochleistungsbanker zur Normalität zu finden.
Der Film von Ilyas Meç erzählt die spannende wie aktuelle Geschichte eines Topmanagers, der zu den Großen der Finanzbranche zählte und diesen Job von einem Tag auf den anderen hinschmiss. Er gewährt Blicke hinter die Kulissen der Bankenwelt und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise der Sinnsuche und der inneren Wandlung eines erfolgsverwöhnten Menschen, von dem man annehmen würde, dass es ihm an nichts fehlte.
Wort zum Sonntag auf ARD und SF1: Sendetermine
Gott und die Welt auf ARD: Sendetermine
Quelle: www.presseportal.de / ARD

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