Himmlische Botschaft und Leben auf Erden

 

Das diesjährige Forum Evangelisation drehte sich um den Begriff des Paradieses und die Idee, dieses nicht an den Himmel, die Ewigkeit oder die Erde zu binden. Dabei wurde den Teilnehmenden ein Forum für den Austausch geboten. An verschiedenen Tischgruppen wurde über die individuelle Auffassung und den damit verbundenen Auftrag diskutiert.

 


 

Zürich, 26. Januar 2012 (tm) - Vom Himmel ins Paradies und zurück in unseren Alltag führten die Redner am diesjährigen Forum Evangelisation vom 23.-25. Januar in Oberägeri die rund 90 Teilnehmer aus Landes- und Freikirchen.
„Evangelisation heisst, Gott verherrlichen“. Mit diesen Worten legte Dieter Kemmler (Dozent am TDS Aarau) den Zuhörern ans Herz, das Reich Gottes in sich zu tragen und so Jesus für andere erkennbar zu machen. Kemmler unterstrich, welche Erkenntnisse und Freude das Forschen in der Bibel sowie die Liebe zum Wort Gottes hervorbringen können.
Der Theologe und Gründer von „Bibeltunes“, Detlef Kühlein, zeigte auf, dass wir ein Stück Himmel auf der Erde haben und noch mehr haben könnten. Dabei nahm er Jesus als Vorbild, der seine Mitmenschen betrachtete und beachtete, wie er genau hinschaute und so auch den verborgenen Schmerz und das Leid erkannte. 

Ermutigend wirkte auch das Thema von Adrian Jaggi, Besj-Sekretär und Prediger

Er berichtete über das Wachstum der Kirche Neuhof von 60 auf 180 Gottesdienstbesucher innerhalb von vier Jahren. Auf jede Kirche anwendbar gab er seine Erfahrungen weiter und wies auf die Konfliktpunkte hin.
Schliesslich holte Susanna Rychiger die Forumsbesucher wieder auf den Boden des Alltags zurück. „Zeigt wie Christen leben, nicht was Christen glauben“, war ihre Aufforderung. Dabei soll sich jeder bewusst werden, welchen persönlichen Auftrag er von Gott hat.
Die Botschaften der Referenten, Diskussionen und Gespräche zeigten