Ein Zeichen der Liebe in der Kälte des Winters
verfasst von
sarah.foehn, 5. Februar 2010
Die vergangenen Wochen waren in vielen Ländern Europas geprägt von Schnee und Eiseskälte. Vor allem in Ost- und Südosteuropa starben schon mehrere hundert Menschen an den Folgen der meteorologischen Bedingungen. Viele von ihnen waren obdachlos und standen unter Alkoholeinfluss.

Auch in Bulgarien waren Opfer zu beklagen. Obdachlose erfroren bei
Temperaturen von bis zu minus 29 Grad. Ein Mann kam in einem
Schneesturm ums Leben. Zwei Kranke starben, weil die Rettungswagen auf
den verschneiten und vereisten Strassen nicht rechtzeitig zu ihnen
gelangen konnten. Im Osten des Landes wurde der Ausnahmezustand
ausgerufen, und mehrere Orte waren zeitweise von der Aussenwelt
abgeschnitten.
Aber selbst ein Dach über dem Kopf ist noch keine Garantie für eine warme Wohnung. Weil viele Menschen aufgrund ihrer persönlichen Armut nicht in der Lage sind, hohe Heizkosten zu bezahlen. Oder weil die schlechte Isolation in den Wohnungen grosser Siedlungen die Kälte nur sehr unzureichend draussen zu halten vermag.
In Varna erhalten 130 Bedürftige wenigstens eine tägliche warme Mahlzeit in der Suppenküche der EMK-Gemeinde – ein Hilfsangebot, das auch vom Bürgermeister der Stadt sehr geschätzt wird.
Die derzeitige Situation ist für viele Menschen in Bulgarien notvoll und belastend. Es gäbe einige berechtigte Gründe zur Klage. Doch am vergangenen Sonntag legten die EMK-Gemeinden in Bulgarien eine Kollekte von 1820 EUR zusammen – für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti.
Wenn die Armen, was sie haben, noch verteilen,
wenn der Durst’ge Wasser schöpft und andern gibt,
wenn wir schwach sind und doch Andre mutig stärken,
wissen wir: Gott ist bei uns auf diesem Weg.
(José Antonio Olivar/Miguel Manzano; Dt: Hartmut Handt
Gesangbuch der Evangelisch-methodistischen Kirche)
Quelle: EMK Schweiz
Aber selbst ein Dach über dem Kopf ist noch keine Garantie für eine warme Wohnung. Weil viele Menschen aufgrund ihrer persönlichen Armut nicht in der Lage sind, hohe Heizkosten zu bezahlen. Oder weil die schlechte Isolation in den Wohnungen grosser Siedlungen die Kälte nur sehr unzureichend draussen zu halten vermag.
In Varna erhalten 130 Bedürftige wenigstens eine tägliche warme Mahlzeit in der Suppenküche der EMK-Gemeinde – ein Hilfsangebot, das auch vom Bürgermeister der Stadt sehr geschätzt wird.
Die derzeitige Situation ist für viele Menschen in Bulgarien notvoll und belastend. Es gäbe einige berechtigte Gründe zur Klage. Doch am vergangenen Sonntag legten die EMK-Gemeinden in Bulgarien eine Kollekte von 1820 EUR zusammen – für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti.
Wenn die Armen, was sie haben, noch verteilen,
wenn der Durst’ge Wasser schöpft und andern gibt,
wenn wir schwach sind und doch Andre mutig stärken,
wissen wir: Gott ist bei uns auf diesem Weg.
(José Antonio Olivar/Miguel Manzano; Dt: Hartmut Handt
Gesangbuch der Evangelisch-methodistischen Kirche)
Quelle: EMK Schweiz


