Kinofilm Illuminati - Angels and Demons - Wenig Aufregung

Auch wenn es im Film erneut um Rätsel und Verschwörungen geht, so bleibt die Geschichte ein durchschnittlicher Thriller, der halt im kirchlichen Milieu spielt. Während es im "The Da Vinci Code - Sakrileg" noch darum ging, ob Jesus Nachkommen gezeugt hat, geht es hier "nur" um die Existenz des Vatikans.
Nun gut, bei einer Millarde Katholiken zwar nicht ganz ohne, aber so brisant ist das nun auch wieder nicht. Schliesslich ging es in jedem älteren James Bond-Film quasi um die Zerstörung der Welt.
In "Illuminati - Angels and Demons" wird aus dem CERN bei Genf ein explosiver Behälter mit Antimaterie gestohlen und im Vatikan versteckt, um diesen zu zerstören. Zudem werden vier Kardinäle entführt, die als potentielle Nachfolger des gerade verstorbenen Papstes gelten, und sollen ermordet werden. Hinter diesen Taten sollen die Illuminati stecken, ein alter Geheimbund und Feind der katholischen Kirche.
Robert Landon, alias Tom Hanks, soll, aufgrund einer Bitte des Vatikans, dieses Rätsel lösen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...
Dass der Film weniger Aufregung erzeugt, liegt wohl daran, dass sich die katholische Kirche mit öffentlicher Kritik zurückhält, auch wenn es keine Drehgenehmigung im Vatikan und in Kirchen Roms gab. Der Vatikan kommt im Film, wenn man von ein paar zwielichten Figuren absieht, eigentlich noch recht gut weg. Sogar Robert Landon geht etwas geläutert aus der Geschichte hervor.
"Illuminati - Angels and Demons" ist ein Stück weit spannend, manchmal aber auch etas langfädig, und wird wohl an den Kinokassen erfolgreich sein. Zu verdanken hat er das in erster Linie aber nicht der Geschichte, sondern dem Hauptdarsteller Tom Hanks, der mit einem ironischen Zug und viel Einsatz das Rätsel schlussendlich löst.
Foto: Copyright 2008 Sony Pictures Releasing GmbH



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