FInanzen

interessieren mich nicht, solange ich keine Geldsorgen habe. Der Benzinpreis? Ich tanke sowieso immer nur für zwanzig Franken.

Und die Banken, die stimmen mich ja fröhlich und heiter. Letzte Woche liess ich mich in einer Grossbank beraten: "Können Sie mir sagen, wie ich bei Ihnen zu einem kleinen Vermögen komme?", fragte ich. Der Fachmann meinte: "Ja. Bringen Sie uns ein grosses und innert weniger Tage machen wir daraus ein kleines." Wer Aktien hat, lebt gut, wer Obligationen hat, schläft gut, lernte ich einmal. Und nun sabbern und Manager, die nicht mehr so gut zu leben meinen wie auch schon etwas von Erdbeben und Zunamis vor. Ob denen mal einer den Unterschied zwischen einer Naturkatastrophe und einem von Menschen gemachten maroden System erklärt? Und jetzt setzt er sicher zur Schlusspointe an, der Nachtvogel. Nein. Ich kann nur offen und ehrlich sagen: Ich bin erschrocken, was da gelaufen ist, die letzten Tage und Wochen. Sehr sogar.

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