"Die Idee wäre schon gut gewesen,

nur die Ausführung lässt zu wünschen übrig", sagte vor vielen Jahren einmal eine Kollegin von mir über die Schöpfung im Allgemeinen und über ihren weiblichen Körper im Besonderen. - Welch gewagte Aussage, denke ich mir heute. Das ging ja schon in Richtung der Gnostiker: Die Welt als fehlerhaftes Werk eines sich nicht ganz auf der Höhe befindenden Gehilfen Gottes; eines Demiurgen.

- Ein Kabarett-Kollege von mir erklärte sich das Kreuz mit der Schöpfung auf der Bühne so: "Gott hatte schon sechs Tage lang an seiner Schöpfung gearbeitet. Alles war schon recht weit gediehen und fortgeschritten, da trat plötzlich ein Kollege ins Atelier. (Der Teufel.) Er schaute sich die Schöpfung eingehend an und sagte dann voller Bewunderung zum Herrn: "Toll, du! - Da würde ich jetzt überhaupt nichts mehr dran ändern!". - Tja, da sage ich Ihnen, liebe Leser, so als August Nachtvogel-Ostergruss: Geben Sie sich noch nicht ganz zufrieden! Verändern Sie was! - Oder besser noch: Lassen Sie sich verändern!blühende Frühlingsgrüsse sendetIhr August Nachtvogel

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