Blau wie der Himmel die Augen

Die Amerikaner haben ja ganz dicke geblufft, damals, 1969. Irgendwo in der Wüste Gobi haben sie ihre Plastikraumfähre aufgestellt und ein paar Fotos von der Mondlandung geknipst. Und unsereiner sass gutgläubig zu Hause vor dem Bildschirm und staunte.

Gut, ich war damals erst ein Jahr alt. Mir konnte man ja vieles erzählen. Aber weshalb auch immer skeptisch sein? Reinhold Messner glaubt ja auch an den Yeti und Nessie sorgt noch immer regelmässig für Schlagzeilen. Nur die Aliens zweifeln laut neuesten Gerüchten ernsthaft an der Existenz Erich von Dänikens. Und der sprechenden Uhr am Telefon traue ich neuerdings nicht mehr: Jedesmal wenn ich dort anrufe, sagen die etwas Anderes. Aber sonst glaube ich ja wie gesagt vieles. Denn die Wolken sind so weiss und blau wie der Himmel meine Augen. Und findet die nächste Mondlande-Generation dann doch Fussspuren am Äquator des Trabanten - vovon ja auszugehen ist - glaube ich auch sofort wieder an den Mann im Mond. Die Welt und unsere Augen wären ja so öd und leer ohne seinesgleichen.

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