Kirchen und Christliche Verbände Schweiz
Umwelt: «Ethik darf kein Feigenblatt sein» (Neue Luzerner Zeitung)
ZdK-Präsident Glück: "Kontroverses im Respekt voreinander erörtern" (Radio Vatikan)
Kirchen bedauern verzögerten Abzug von NATO-Atomwaffen aus Europa (Ökumenischer Rat der Kirchen (ÖRK))
Appenzell: Leistungen der Landeskirchen auf vier Millionen Franken geschätzt
Die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirche erbringen laut Mitteilung in Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden vielfältige kirchliche und gesellschaftlich-soziale Leistungen für die unterschiedlichsten Anspruchsgruppen. Die bezahlte Mitarbeit in Kirchgemeinden und Pfarreien mache rund 90 Vollstellen aus. Dazu komme die ehrenamtlichen Tätigkeit mit 12‘700 Arbeitstagen pro Jahr.
Der Gegenwert der gesellschaftlich-sozialen Leistungen werde auf rund vier Millionen Franken geschätzt. Das Angebot könne in Zukunft nur durch ein noch grösseres ehrenamtliches Engagement aller Beteiligten aufrechterhalten werden.
Die beiden Landeskirchen gaben die Studie im Herbst 2009 der Fachstelle Praxisprojekte der FHS in Auftrag. Der vollständige Bericht kann bei der reformierten Landeskirche beider Appenzell bezogen werden.
In der Reformierten Presse erscheint dazu am 18. Mai ein ausführliches Interview mit dem Appenzeller Kirchenratspräsidenten Kurt Kägi.
Grosse Schillerpreis am diesjährigen Auffahrtsfest (Gastbeitrag)
D: Meinungsmacher sehen laut Studie eine kulturelle Renaissance des Christentums
Bis Ender der 1990er Jahre ist laut Studie eine ideologische Abwertung des Christentums verbreitet gewesen und die Kirchen seien als gesellschaftliche Randerscheinung betrachtet worden. Diese Haltung sei unter Meinungsmachern nicht mehr zu finden. Kirchen würden von Journalisten als wesentliche zivilgesellschaftliche Kraft in einer Situation des Umbruchs betrachtet.
Die meisten Meinungsmacher sehen eine kulturelle Renaissance der christlichen Religion – in Abgrenzung zum Islam, schreibt die Universität in ihrer Mitteilung. Die befragten Journalisten würden das Thema Religion auch im Zusammenhang mit religiös motivierter Gewalt und politischen Konflikten betrachten und daraus einen hohen Nachrichtenwert für die Berichterstattung ableiten. Über Religion würde vor allem als Massenphänomen in kirchlichem Kontext berichtet. Wenn Religion unter führenden Journalisten als negativ bewertet würde, betreffe das vornehmlich den Islam.




