Ausschluss der Religion aus dem öffentlichen Leben politisiert die Kirche

Michael Wakelin von WorldReligionNews.com befasst sich mit dem schwierigen Thema der Wechselwirkungen zwischen Kirche und Staat, zwischen dem Weltlichen und dem Kirchlichen – in der modernen Welt und aus historischer Perspektive.

Der Autor fragt, ob die Trennung von Kirche und Staat, die ursprünglich als eine angemessene Antwort auf den Klerikalismus und das politische Diktat in der religiösen Sphäre gedacht war, sich „gelohnt“ hat, wenn die daraus resultierende Mehrdeutigkeit „religiöse Organisationen gezwungen hat, gegen ihre eigenen Dogmen vorzugehen oder sie zur Zusammenarbeit mit heftig atheistischen Regimes und sogar ausländischen Spezialeinheiten gedrängt hat“.

Als Beispiel nennt der Autor die Geschichte des Ökumenischen Patriarchats in Bezug auf sein Engagement und sogar die Zusammenarbeit mit dem jungen sowjetischen Regime in den 20er-Jahren, was schlimme Folgen für die Würde und die geistige Gesundheit der Orthodoxen Kirche im Allgemeinen hatte.

Historische Beispiele und die sorgfältige Beurteilung des modernen Zustands der religiösen Angelegenheiten bestätigen die „Dringlichkeit eines Dialogs zwischen weltlichen und kirchlichen Autoritäten“, stellt der Autor fest.

Die „Trennung von Kirche und Staat sollte <…> in erster Linie in den Köpfen der Beamten und Geistlichen durchgeführt werden. Das wiederum verlangt, dass die Idee des Heiligen sichtbar in unserem öffentlichen Diskurs repräsentiert ist, statt ausgelöscht zu werden“, schließt der Artikel.

Um den ganzen Artikel zu lesen, der am 30. November (in Englisch) veröffentlicht wurde, klicken Sie bitte hier: http://www.worldreligionnews.com/religion-news/paradox-aggressive-secularism-exclusion-religion-public-life-politicizes-church

Quelle: ots/Presseportal, Copyright Logo: World Religion News

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